Babys erste Jahre: 16. Monat

Entwicklung mit Wehwehchen

Leidet Ihr Baby plötzlich unter hohem Fieber? Sehr verständlich, dass Sie befürchten, dass eine ernsthafte Erkrankung hinter den Symptomen steckt. In dem Alter, in dem sich Ihr Baby jetzt befindet, handelt es sich jedoch häufig um das so genannte Dreitagesfieber, eine harmlose Virusinfektion, die besonders bei Kindern unter drei Jahren auftritt.

Verlauf des Dreitagesfieber

Die Krankheit äußert sich durch plötzliches hohes Fieber bis zu 40°C. Das Fieber hält etwa drei bis vier Tage an, dazu können sich leichte Erkältungssymptome zeigen. Dazu kommen oft Fieberkrämpfe, die im allgemeinen jedoch harmlos verlaufen. Nach etwa drei Tagen fällt das Fieber genauso schnell, wie es aufgetreten ist. Begleitet wird der rasche Temperaturanstieg des Babys von einem Ausschlag, der an Röteln erinnert. Die Ekzeme treten am ganzen Körper auf, nur das Gesicht bleibt verschont davon und nach spätestens drei Tagen sollte der Ausschlag verschwunden sein.


Was tun?


Die Behandlung betrifft die Symptome und nicht das Virus selbst. Angewandt werden fiebersenkende Mittel und gegebenenfalls antiepileptische Medikamente zur Krampflinderung, meist in Form von Zäpfchen. Um nicht andere Kinder anzustecken, sollten sie Kontakt mit anderen Familien für die Zeit der Erkrankung meiden. Nachdem die Krankheit aufgetreten ist, brauchen Sie sich übrigens nie wieder darüber Gedanken machen – Ihr Kind hat nun die richtigen Abwehrkräfte gebildet und ist damit lebenslang immun gegen das Dreitagesfieber.

Erste Worte

Mit Ihrem Baby kann man mittlerweile schon kleine verbale Abenteuer erleben. Bei einem Spaziergang ist Ihnen vielleicht schon aufgefallen, dass es immer mehr Dinge benennen kann. Wahrscheinlich erkennt es einen Hund schon als „Wauwau“ oder ein Feuerwehrauto als „Tatütata“.

Jetzt ist es richtig interessant, mit Ihrem Kleinen Bilderbücher anzusehen. Beobachten Sie dabei, wenn es spontan Dinge erkennt. Sie dürfen Ihr Kind auch ruhig berichtigen, wenn es ein Schaf als Hund erkennt. Versuchen Sie immer eine kleine Geschichte zu den Gegenständen zu finden, oder erklären Sie, welchen Laut das Tier macht, auf das Ihr Baby gerade zeigt. Vielleicht greift Ihr Kind aus dem was ihm erzählt wird, wieder etwas auf. Natürliche werden die Wörter auf Babys eigene Weise wiedergegeben.

Manche Kinder lassen sich allerdings noch länger Zeit mit dem Sprechen. Es kann sein, dass Ihr Baby noch kein einziges Wort gesprochen hat. Machen Sie sich keine Sorgen. Vielleicht werden Sie erst am zweiten Geburtstag mit Babyworten beschenkt und, wer weiß, vielleicht spricht es da aus heiterem Himmel bereits einen ganzen Satz. Wetteifern Sie also nicht mit Eltern, dessen Kinder schon plappern wie ein Wasserfall. Unterschiedliche sprachliche Entwicklungen sind ganz normal.

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